Der Wassermensch

Der Wassermensch - Passendes Coaching mit Franz Gotta
Als Wassermensch erfolgreich werden mit Coach Franz Gotta

In meiner Persönlichkeitstypologie bist Du der Wassermensch. Du hilfst sehr gerne und bist fast immer freundlich. Der altgriechische Lehrer und Arzt Hippokrates hätte Dich bin einen Phlegmatiker genannt. Carl Gustav Jung, ein Schüler Freuds, hätte Deine Persönlichkeit als depressiv beschrieben.

Du als Wassermensch bist herzlich, lieb und gesellig. Das Wohl der anderen steht oft über Deinem eigenen. Es macht Dich einfach glücklich, als hervorragender Gastgeber, als “Tröster und Helfer” bekannt zu sein. Deswegen engagierst Du Dich gerne  sozial und bist diplomatisch im Umgang mit Menschen. Vielleicht agierst Du manchmal etwas langsamer als andere – aber viel liebevoller. “Steter Tropfen höhlt den Stein”  – das Motto könnte von Dir sein.

So nimmst Du als Wassermensch Deine Umwelt wahr: Mit Harmonie und Gefühl
 
Du bist ein Mensch, der immer zuerst an andere und deren Gefühle denkt. Du fließt anscheinend über vor Empathie, Liebesfähigkeit und Herzlichkeit. Es ist Dir ungemein wichtig, loyal hinter Deinen Freunden zu stehen,  Misstöne und Disharmonien tun Dir fast körperlich weh. Am Arbeitsplatz – ob in der Führungsrolle oder als Mitarbeiter – bist Du ausgesprochen integer. Dazu meist noch sozial engagiert in Deiner Freizeit.
 
Du als Wassermensch hast vermutlich näher am Wasser gebaut als andere. Du liebst die Harmonie, setzt auf Gefühle und hast vielleicht die wenigsten Probleme damit, Herzen zu entfesseln. Das Problem ist nur: Du entfesselst die Herzen anderer, während Dein eigenes Herz beziehungsweise Dein Selbst Dir nicht so wichtig sind. Denn der Wassermensch hat Schwierigkeiten, zu fordern und zu nehmen. Er definiert sich über sein soziales Interaktionsfeld.
 
In vielen Situationen bist Du lieber stiller Beobachter. Während andere alles an die große Glocke hängen oder eifrig für sich selbst und ihre Verdienste trommeln, wägst Du ab. Könnte ja sein, dass Du durch voreilige Worte andere verletzt oder verärgerst. Im Prinzip ist an der Weisheit von silbernem Reden und goldenem Schweigen viel Gutes. Denn Impulsivität und Schwätzerei wirken auf andere oft wenig anziehend. Trotzdem verlierst Du in dieser passiven Rolle Übung. Das kann Dich so sehr hemmen, dass Dein Gegenüber Dich in Diskussionen jedes Mal “an die Wand redet”. Du fühlst Dich dann umso hilfloser. 
 
Menschen, die sich furchtlos nehmen, was ihnen zusteht, imponieren Dir. Gleichzeitig verachtest Du “Bestimmertypen”, die am besten darin sind, anderen zu sagen, was sie tun sollen. Ihnen fühlst Du Dich insgeheim sogar überlegen: Wer immer das Kommando braucht, ist in Deinen Augen ein armes Würstchen, das sein Ego füttert und bestenfalls widerwilligen Gehorsam erntet. Du hingegen gehst auf die Mitmenschen ein, bringst mehr Wir in die Ich-bezogene Gesellschaft. Doch leider pflegst Du damit auch nur eine Eitelkeit: Deine moralischen Standards sind Dein Heiligtum, andere werden früher oder später ja merken, wo ihre Ego-Trips hinführen. Nur: Erstens bemerken sie es vielleicht nicht und erreichen trotz oder wegen ihrer Selbstbehauptung mehr. Und zweitens ist Deine soziale Einstellung nur so lange ehrenwert, wie Du mit ihr nicht unerreichte Ziele entschuldigst oder Dich selbst erhöhst. Nach dem Motto: “Ich hätte das anders gemacht, aber ich wollte nicht der Buhmann sein. Da habt ihr nun den Salat…”, oder: “Ich könnte in der Firma ganz andere Aufgaben erledigen, aber ich bin habe nun mal Kinder/ pflege meine demenzkranke Mutter/ arbeite im Tierheim. Und das ist mir mindestens genauso viel wert!” Sei einfach stolz auf Deine Prioritäten  – sie sind sehr ehrenwert.
 
 
Das jagt dem Wassermenschen Angst ein: Nein sagen
 
Du tust manches nur “um des lieben Friedens Willen”. Doch wer dauerhaft seine eigenen Emotionen – vor allem die negativen – zurückstellt, baut innerlich einen enormen Druck auf. Wie ein tropfender Wasserhahn zehrt jede unterdrückte Kritik, jede verborgene Wut so lange an den Nerven, bis bei Dir sprichwörtlich das Fass überläuft. Nach einem aggressiven “Dammbruch” bist Du allerdings nicht erleichtert, sondern noch verunsicherter. Du spielst Szenen in Gedanken immer wieder durch, aus Angst vor dem Urteil anderer. Du suchst die Schuld bei Dir. Am liebsten möchtest Du noch weiter erklären, Dich “ent”-schuldigen, Verantwortung übernehmen, die Beziehung wieder stabilisieren. 
 
Auch mit dem Wörtchen  “Nein” ist es so eine Sache. Du sagst es nicht gern, denn es klingt nach Verweigerungshaltung, Egoismus und Ablehnung. Wassermenschen versuchen, möglichst ohne viele “Neins” durch das Meer des Alltags zu manövrieren. Wie Wasser, das sich zu einer Pfütze sammelt, vermeidest Du Grenzen und willst mit anderen “zusammenfließen”. Doch anderen Deine Grenzen aufzuzeigen, ist wichtig. Sonst passiert mit Deinem Herz das gleiche wie mit auslaufendem Wasser, das zwar eine große Fläche bedeckt, aber nur einen flachen Pegel erreicht: Das große Herz des Wassermenschen flacht ab, es “zerfließt” in Selbstmitleid und Selbstgerechtigkeit. Die anderen setzen sich durch, die anderen gewinnen, die anderen gehen über Leichen und kommen trotzdem ans Ziel. Ungerecht. Und Du? Ärgerst Dich nur im Stillen, statt Nein zu sagen. 
 
 
Der Wassermensch und Beziehungen
 

Du bist ungern allein. Im schützenden Kokon Deines sozialen Umfelds und Deiner Partnerschaft fühlst Du Dich geborgen – und Deine Freunde und Partner können sich glücklich schätzen, jemanden zu haben, der so feinfühlig und liebevoll ist. Du glaubst an das Gute in den Menschen und bist manchmal erschüttert, dass andere Dich für naiv halten. 

Es bereitet Dir eher Probleme, zu wissen, dass Du nicht bei allen Schritten Weggefährten haben wirst. Manches musst Du für Dich selbst ausfechten. Mit Selbstbestimmung oder gar dem Kommando über andere ist es aber wie mit den Forderungen – diese Situationen magst Du nicht. Es verunsichert Dich, wenn Du anderen sagen musst, wo es lang geht. Dann greifst Du zum Konjunktiv: “Wir können das ja so machen”, “Wenn ihr einverstanden seid, würde ich vorschlagen, dass wir…”.  

Wie geht man am besten mit einem Wassermenschen um?
 

Menschen mit diesem Temperament können etwas schwerfällig oder ungeschickt wirken. Sie sprechen häufig langsam oder zögerlich. Weil sie nur schwer mit Ablehnung, Ignoranz oder Distanz umgehen können, werden Wassermenschen sehr häufig ausgenutzt. Dabei sind sie sehr motiviert, wenn jemand sie lobt, sich in ihrer Gegenwart offensichtlich wohlfühlt, und wenn sie wertgeschätzt werden. Pädagogisch gesehen wird ihr Interesse oft geweckt, indem man ihnen die Erfahrung anderer mit einem Thema beschreibt

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